Anspruch
Das alte Forsthaus Poratz 24 ist mit hohem denkmalpflegerischen, handwerklichen und ökologischen Anspruch instand gesetzt und modernisiert worden.

Verarbeitet wurden wiedergewonnene historische Baulelemente wie Handstrichziegel, Türen, Dielen oder Steinfußböden. Bei den Maurer- und Putzarbeiten wurde vorwiegend Lehm und Kalk verwendet, die Wärmedämmung wurde mit Blähton, bzw. einer Hanf-Einblasdämmung im Dach ausgeführt. Soweit es möglich war, sind traditionelle Handwerkstechniken zum Einsatz gekommen, z.B. bei den Zimmerer-, Maurer- und Tischlerarbeiten.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Nachhaltigkeit im Betrieb gelegt:
Das Haus wird energiesparend durch eine Erdsondenwärmepumpe über eine Wandflächenheizung beheizt, die durch eine Solaranlage, bzw. einen wasserführenden Kaminofen ergänzt wird.

Baupreis
Das alte Forsthaus Poratz 24 wurde 2009 im Bundeswettbewerbes ‚Handwerk in der Denkmalpflege‘ von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Aus der Begründung: „Der unprätentiöse und selbstverständliche Umgang der Eigentümer mit dem eher schlichten Bau hat die Jury ebenso überzeugt wie die qualitätvolle Leistung der Handwerksbetriebe bis ins Detail.“

Unterstützung
Das Vorhaben ‚Altes Forsthaus Poratz 24‘ wurde unterstützt vom Landkreis Uckermark durch Mittel der Denkmalpflege, durch das Land Brandenburg (LVLF) über eine Förderung im Rahmen der Richtlinie der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) sowie durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Dank der Unterstützungen konnte das Projekt in dieser Form umgesetzt werden.